Unser Charly und der schwarze Kater

Wir leben ja jetzt in der Stadt. Eigentlich sind wir nur 5 km weiter östlich gezogen.. aber das hat schon wirklich einige Auswirkungen auf das gesamte Umfeld.

Ich staune immer wieder sehr über die Vielfalt der Tiere und Pflanzen, die man jetzt im Frühling hier beobachten kann. Die Vögel sind sehr an die Menschen gewöhnt.. und kommen fast bis zu unserer Terrassentür.

Unser Kater Charly hat damit schon ganz schön zu tun. Ist er doch eigentlich ein ausgezeichneter Jäger.. und jetzt .. hier in der Stadt, baden die Amseln vor seiner Nase in SEINER Wasserschüssel, die wir für ihn in den Garten gestellt haben. Ganz selbstverständlich wurde das Wasser zum Vogelbad gemacht.

Katzen habe ich hier kaum gesehen. Ich nehme mal an, dass viele ihre Tiere lieber bei sich in der Wohnung oder im Garten haben. Genau wie ich. Sind ja doch viele Autos in der Umgebung unterwegs.

ABER.. ein großer Schwarzer Kater lässt sich doch immer wieder hier blicken. Hui.. das gab immer ein Gezeter.. wenn unser Sir ihn auf unserer Terrasse erblickt hat.  Beide wurden ganz groß und haben „gesungen“ was das Zeug hielt.. der schwarze Kater draußen und unser Sir in unserer Wohnung.. mitten in der Nacht.. da wird man schnell wach.. und sorgt für die kommenden Nächte dafür, dass die Jalousien ganz zu gemacht werden.

Am Wochenende kam es in den frühen Morgenstunden dann zu einer erneuten Begegnung.. im Garten.. Charly an der Katzenleine.. mein Mann war mit ihm draußen.. und ich hab alles verschlafen. Eigentlich bin ich froh darüber, denn ich hätte mir wohl mal wieder enorme Sorgen gemacht. Denn, unser Sir ist weg gelaufen. Er konnte es nicht auf sich sitzen lassen, dass dieser große schwarze Kater da in SEINEM Revier die Runde macht.

Ich hatte ja immer das Gefühl, dass der große schwarze Kater viel stärker ist, als unser Charly. Aber anscheinend hat er wohl alle Kraft zusammen genommen und ist weit, weit über sich selbst hinaus gewachsen und hat den großen Kater vertrieben. Natürlich sind sie in Richtung Straße gelaufen.. ist ja auch nicht weit.. und mein Mann konnte ihn nicht mehr finden. Er hat alles ab gesucht und war schon recht verzweifelt, weil er ja eigentlich gleich zum Dienst musste.

Ein letztes Mal wollte er durch die Gärten streifen und schauen ob er ihn doch noch findet.. und.. da war er.. ganz brav ist er unter unserem Schlafzimmerfenster gesessen und hat gewartet. Zufrieden mit sich und der Welt. Danach hat er allerdings den ganzen Tag in der Wohnung verschlafen und wollte auch am Abend nicht mehr raus.

Und was sagt unser Sir dazu:

„Dem hab ich‘s aber gezeigt. Jetzt ist Schluss mit Kater-Freundschaften. Hier ist mein Revier. Und da hat er nichts verloren. Ich weiß schon, dass meine Menschen sich Sorgen gemacht haben. Aber DAS konnte ich wirklich nicht auf mir sitzen lassen. Ich bin einfach los gerauscht und hab ihm eine verpasst. Damit hat er wohl nicht gerechnet. Glaubt, dass das alles ihm gehört. Nicht mehr. Jetzt gehört es auch mir. Hier bin ich zuhause.. hier ist mein Revier. Ich mag wohl eine Katze an der Leine geworden sein. Das macht  mir nichts aus. Aber ich bin immer noch stark genug um auf mein Revier auf zu passen. Das ist es was ich mein Leben lang schon gemacht habe und auch weiter tun werde. Ich verstehe meine Menschen. Ich hab die Straße gesehen. Es waren nicht viele Autos in Bewegung. Aber ich konnte viele Autos sehen. Ich bin auch gleich wieder nach Hause gelaufen. Dort gehör ich hin. Ich mach meinen Lieben keine Sorgen. Ich komme zurück. Ich gehe nicht so weit weg und komme zurück. Es zieht mich nicht mehr so in die Freiheit. Hier ist kein Wald in dem ich liegen kann. Aber ich hab einen Baum. MEINEN Baum in MEINEM Garten. Jetzt sieht man schon ein bisschen, dass das MEIN BAUM ist.. denn ich hinterlasse täglich meine Spuren. Ich gehöre hier her. Das ist mein neues Zuhause. Ich hab keinen Wald. Aber ich habe einen Baum und Büsche und Wiese und Erde unter meinen Pfoten. Hier ist es sicher. Ich fühle mich wohl. Aber dem schwarzen Kater musste ich erst mal zeigen, dass ich kein alter Kater bin. Ich kann schon noch was. Ich bin richtig stolz auf mich. Aber jetzt mag ich es wieder ruhiger haben.. nicht dass meine Menschen Angst um mich haben. Ich komm schon klar. Besser als man vielleicht denken würde. Ich bin glücklich. Ja.. das bin ich wirklich. Mein Zuhause.. bei meinen Menschen.. das hatte ich so noch nie. Und ich genieße jeden Tag.“

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Kater  *Sir Charls* erzählt aus seinem Leben:

"Ja, da bin ich nun. Aus einem ehemals streunenden und kraftvollen Kater ist nun ein Stadtkater geworden.  Ich weiß, ich soll mich nicht beschweren. Alle sind furchtbar lieb zu  mir und sehr bemüht, es mir recht zu machen. Aber so ein Wechsel von Land auf Stadt kann schon wirklich Angst machen. Da ist alles anders. Es ist viel lauter. Zumindest hört es sich für mich so an. Die Vögel sind viel mutiger, kommen ganz nah an mich heran. Dabei bin ich ein Kater, der sehr wohl auch ein guter Jäger ist. Gewesen ist? Sollte ich gewesen sagen. Naja.. es ist ja egal. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Umzug in die Stadt so aufregend ist. Aber ich habs geschafft. Ich mag diesen neuen Ort auch wenn es klein ist und mir meine Freunde fehlen. Mein Bruder fehlt mir sehr. Ja.. an ihn denke ich oft. Ob er noch dort ist, wo auch ich einst gelebt habe? Ich war mit ihm zusammen.. jede freie Minute.. und dann haben wir uns etwas auseinander gelebt.. ich wurde zum Streuner .. und er ein Wohnungskaterchen. Hach, was hab ich ihn ausgelacht.. und jetzt? Jetzt bin ich selbst so ein Wohnungskaterchen .. und was soll ich sagen.. ich genieße jede Sekunde. Auch wenn es für meine Menschen manchmal gar nicht so ausschaut.. Ich genieße das Leben hier mit meinen Lieben sehr. Ja, das wollte ich gerne mal sagen. Besonders, weil sich mein Frauchen immer so viele Gedanken und Sorgen um mich macht. Dabei ist ja eh alles gut so wie es ist. Sie soll sich einfach auch an die Stadt gewöhnen.. so wie ich. Ist doch ganz einfach.. Augen zu und durch. Danke an dich, lieber Christian, dass du mit mir zum Tagesanbruch und vor dem Schlafengehen raus gehst. Egal welches Wetter - du bist mein bester Freund .. hier an diesem Ort. Danke dass du all die Geduld hast, die ich brauche um mich genau um zu sehen und den Vögeln zu zeigen, dass hier ein großer Kater lebt. Ja, genau.. die sollen das nur wissen. Ich bin gerne hier. Und mein Frauchen wird das auch bald erkennen und dann endlich aufhören sich ständig Sorgen über mich zu machen. Es geht mir gut. Ich liebe meine Menschen und das Zuhause, das ich jetzt endlich habe. Wie mein Bruder. Ich bin angekommen."

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Ihr Lieben ♥ .. durch meine Arbeit lerne ich viele verschiedene Menschen und ihre Tiere kennen.

Heute möchte ich gerne einmal DANKE sagen, für all die Menschen, die (unwissend) traumatisierte Tiere bei sich aufnehmen.. und auch dann, wenn es schwierig wird, alles dafür tun, damit es dem Tier gut geht.

Gerade beim Kauf von Freizeitpferden kommt es häufig vor, dass der neue Besitzer nicht weiß was das Pferd wirklich erlebt hat. Es wird umschrieben und wohl auch vertuscht.. nur damit der Preis stimmt.

Einerseits ist es wirklich schade, dass das so gehandhabt wird.. andererseits ist genau dieses Vorgehen vielleicht wirklich eine (einzige) Möglichkeit für das Pferd in liebevolle Hände zu kommen, die streicheln und liebhaben.. gutes tun.. und nicht verletzen.. Ich weiß es nicht.. und möchte da auch gar nicht zu sehr urteilen sondern erzählen welche Einblicke sich mir manchmal eröffnen.

Manchmal schüttle ich mit Tränen in den Augen meinen Kopf wenn ich erfahre, was so manches Pferd in seinem Leben erlebt hat. Es tun sich wirklich Abgründe auf, wozu Menschen fähig sind, wenn es um Gewinnen und Geld geht.

Besonders im Sport mit Tieren. Hier MUSS sich viel verändern. Nach vorne hin wird der Schein gewahrt.. nur das Beste für mein Tier.. und im Verborgenen werden so schmerzhafte Maßnahmen eingesetzt wie z.B. Glasscherben, die um die Fesseln des Pferde gebunden werden damit es Schmerzen hat und höher springt.. Mir fehlen die Worte.. denn leider  ist das bestimmt nur eine von vielen genutzen Möglichkeiten der sportbegeisterten Menschen um *zu gewinnen* .

Für so manchen Insider ganz *normal* ... für das Wesen der Tiere größter Kummer und Schmerz.

Manchmal ist es vielleicht ganz gut, wenn die Menschen, die sich ein Freizeitpferd kaufen und ihrem neuen Tierfreund ihr Herz schenken, nicht wissen was es bereits erlebt hat. In der Tierkommunikation kommt es häufig vor, dass Pferde auch gar nicht gerne aus dieser Zeit erzählen. Sie versuchen im HIER und JETZT zu sein.. und doch haben sie durch diese Erfahrungen die ein oder andere Verhaltensweise entwickelt, die es auch als Freizeitpferd *schwer* sein lässt.

Hier können liebevolle Worte, die Erkenntnis, dass das Leben zuvor wirklich alles andere als sanft war und auch Bach-Blüten wundervolle Helfer sein.

Ich freu mich immer wieder sehr, wenn Pferde ihren LEBENSPLATZ einnehmen dürfen. So sein dürfen, wie sie wirklich sind... und GELIEBT werden.

Herzlichst, Martina

 

 

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Ihr Lieben  ♥  ... jaaaaaa... im Oktober 2010 habe ich mich als Energetikerin selbständig gemacht.. So viel hat sich seitdem verändert.. In den ersten Jahren durfte ich vielen Menschen begegnen, von ihnen lernen und gemeinsame Wege gehen.. später kam dann die Tierkommunikation dazu.. und wurde zu meinem Herzensprojekt.

Es macht so viel Freude für Tiere UND ihre Menschen da zu sein, wenn es grad ein bisschen *holpert* im Zusammenleben von Mensch & Tier.

Und ganz besonders dann, wenn Tiere Hilfe brauchen.. Es ist mir eine so große Freude.. und sie wächst mit jedem Gespräch.. Dafür möchte ich heute von Herzen DANKE sagen. ♥  DANKE, dass ihr mir so viel Vertrauen schenkt.

Ich werde auch in Zukunft weiter achtsam und voller Liebe mit all diesen/unseren Begegnungen sein. Weil jede Persönlichkeit, jede Begegnung, jede Geschichte, einfach jedes WESEN besonders ist und liebevoll und achtsam behandelt werden möchte.

Darum gibt es hier bei mir keine *Gesprächs-Auszüge*. Also bitte nicht wundern.. Ich hab mittlerweile sooooooo viele Tierkommunikationen geführt.. jede Einzelne ist etwas besonderes.. und (von meiner Seite her..) VERTRAULICH. ♥

Alles Liebe.. von Herzen, Martina

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Hm.. ich hab ja so einen Traum.. 

Ich wünsche mir, dass die Kommunikation mit Tieren (und eigentlich ja mit allen Lebewesen..) ganz NORMAL ist. Nichts besonderes.. wir tun das ja ohnehin tagein und tagaus.. jeder auf seine ganz eigenen Weise.. ohne uns weiter Gedanken darüber zu machen. Sicher, die Bereitschaft, sich die Zeit zu nehmen, und zu notieren was Tiere uns mitteilen möchten und Techniken zur Gesprächsführung üben, ist vielleicht nicht jedermanns Sache.. muss es ja auch nicht sein.

Nur weil ich gerne *Energiebilder* male, gehe ich auch nicht davon aus, dass ich jetzt eine namhafte Künstlerin bin. ;-) Ich male, weil es mir Freude macht und ich freu mich wenn jemandem meine Bilder so gefallen, dass er sie gerne zu Hause bei sich haben möchte, und sie deshalb kauft.

So ist es auch bei der Tierkommunikation so, dass eigentlich JEDER mit Tieren sprechen kann, es aber wohl nur bestimmte Menschen als Herzensprojekt sehen, dies für andere zu tun.

Die Erwartungen der Menschen in die Gespräche mit ihren Tieren sind irgendwie gerade enorm gewachsen. Manchmal, so kommt es mir gerade immer wieder mal vor, ist der Wunsch genau das zu hören was man möchte, so groß, dass man gar nichts anderes gelten lassen mag.

Spricht das Tier Themen an, die für den Menschen gerade gar nicht sichtbar sind (das kommt durchaus öfter vor, als man vielleicht glauben mag..), dann war das Gespräch vielleicht gar nicht mit dem eigenen Tier??

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Tiere genau darüber sprechen, was sie selbst gerade sehr beschäftigt. Das kann ein Tierarztbesuch sein (der vielleicht auch schon einige Zeit zurück liegt..) oder die Erinnerung an einen gemeinsamen Spaziergang mit seinem Menschen.. der Schmerz in der Pfote nach einem Bienenstich.. die Traurigkeit der Menschen im Umfeld.. all das können Tiere bei den Gesprächen erzählen. Natürlich fragt man dann auch noch mal direkter nach.. vielleicht mag das Tier ja doch noch zu den Fragen der Menschen etwas sagen.. Aber ich drängle nie.

Ich finde es wirklich so schön, wenn dann die Menschen diese Worte annehmen können. Die Liebe in den Aussagen spüren können und sich die Zeit nehmen, Zeile für Zeile immer wieder mal durch zu lesen und immer mehr Zusammenhänge erkennen. Es geht nicht darum, schnell, schnell eine Lösung oder eine Antwort auf die Frage des Menschen zu bekommen. Tiere brauchen Zeit um sich auch dem Gespräch zu öffnen. Wir erzählen auch nicht jedem alles.. ;-)

Mit den Gesprächen der Tiere, dürfen wir wieder zu UNS selbst kommen, uns Zeit nehmen und hin hören, sacken lassen und vielleicht auch eine Weile beobachten. Manchmal hört man dann vielleicht ein "Eigentlich hat sich nichts verändert."

Dabei hat sich jedoch die Grundhaltung des Menschen gegenüber seinen Tieren verändert. Zuvor war man gestresst, war wütend, genervt und hat an sich selbst gezweifelt, wollte das Tier vielleicht sogar abgeben,  weil das Zusammenleben mit dem Tier nicht so funktioniert hat, wie man es sich gewünscht hat. Und nach der Tierkommunikation (... Energiearbeit), dem Reflektieren der Worte und dem zur Ruhe kommen, erkennt man plötzlich, dass man viel Entspannter mit der Situation umgehen kann. Sich vielleicht hier oder dort ein neuer Lösungsweg zeigt..

Sich für die Gespräche öffnen, ist wirklich ein wichtiger Teil dieser Arbeit mit Tieren.

Mit "Schnell.. schnell" ist man bei MIR an der falschen Stelle. :-)

Die vorausgegangen Störfelder im Umang mit dem Tier haben meist auch eine jahrelange Geschichte, bis man den Weg zu einer Tierkommunikatorin oder Tierenergetikerin sucht. Daher brauchen auch Veränderung genau die Zeit die sie brauchen.. Der *Lange Atem* ist hier wichtig..

Ich weiß, dass diese meine Aussage vielleicht den ein oder anderen davon abhalten könnte, mich für eine Tierkommunikation zu buchen.. :-) .. Trotzdem ist es mir wichtig, diese Worte mit euch zu teilen.. ich arbeite halt auf meine Weise.. und für mich ist ein WERTSCHÄTZENDER Umgang mit Mensch und Tier an oberster Stelle. Da geht einfach nix mit "Schnell .. schnell" :-)

Von Herzen, Martina

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